Einsätze 2011

16.11.2011
Einsatz Nr. 56

Unterstützung bei Großbrand in Lustadt

Alarmzeit 15:29
Einsatzende 00:35
Bericht

„Es brennt, es brennt, schnell alle raus“, hieß es für die Kinder der Katholischen Kindertagesstätte am Mittwoch Mittag in Offenbach. Im Dorf heulte die Sirene. Und schon rückte die Feuerwehr Offenbach zum Löschen an, rollte Schläuche und ging unter Atemschutz in den verrauchten Kindergarten vor.
Doch mitten während dieser umfassend geplanten Jahresübung mit den Kindern und Erzieherinnen der KiTa wurde die Wehr zu einem Realeinsatz gerufen.

Die Leitstelle Südpfalz alarmierte mit dem Kriterium: Unterstützung mit der Drehleiter bei einem Großbrand in Lustadt. Die DLK wurde umgehend aus dem Übungsgeschehen herausgelöst und fuhr die Einsatzstelle, einen Kunststoffrecycling-Betrieb im Lustadter Industriegebiet, an. Da kurze Zeit später auch ein wasserführendes Fahrzeug und Schaummittel angefordert wurden, folgten noch das TLF sowie das MZF - beladen mit 300l Schaummittel - zur Einsatzstelle in den benachbarten Landkreis (VG Lingenfeld, Landkreis GER).
Vor Ort wurden ein Löschangriff sowie Erkundungen über den Monitor und den Korb der Drehleiter durchgeführt. Mehrere Trupps unter Atemschutz unterstützen beim umfassenden Innenangriff, zuerst mit Wasser, später mit Schaumrohren. Der brennende Elektroschrott wurde zum endgültigen ablöschen mit Radladern aus der Lagerhalle gebracht.
Bis spät in die Nacht dauerte der Einsatz für die Offenbacher Wehr, für die Einsatzkräfte des Landkreis Germersheim dauerten die Löscharbeiten bis in den nächsten Tag an.

Video bei Youtube (pfalz-tv.de): Link

Artikel Rheinpfalz - Pfälzer Tageblatt vom 18.11.11
Lustadt: Hallenbrand mit hohem Schaden
Selbstentzündung des Elektroschrotts ist wohl die Ursache des Brandes, der am Mittwoch Nachmittag eine Lagerhalle in Lustadt verwüstete (wir berichteten). Dieses stellten ein von der Staatsanwaltschaft Landau beauftragter Sachverständiger und Beamte der Kripo Landau fest. Sie konnten gestern die heiße Halle betreten, nachdem die Feuerwehr den Brand endgültig gelöscht hatte. Es entstand ein Schaden von circa 800.000 bis 1.000.000 Euro. (pol)

Personal 23 Kräfte im Einsatz, 3 Kräfte in Bereitschaft
Fahrzeuge FEZ | DLK 23/12 | MTF | MZF | TLF 16/25
weitere Kräfte
Bilder
  

 

 

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